zum Ostermarsch 2019 und zu „20 Jahre Kosovo-Krieg“

  • In einer Zeit, in der bereits der Beginn des Kosovo-Kriegs vor zwanzig Jahren verfälscht wird: laut Wikipedia begann er am 28. Februar 1999 mit Aktivitäten der jugoslawischen Armee im Kosovo; tatsächlich begann er mit den NATO-Bombardement am 24. März 1999
  • in einer Zeit, in der der Tabubruch, den der Kosovo-Krieg für Deutschland bedeutet, bis heute Auswirkungen hat und Bundeswehreinsätze im Ausland als Verlängerung von Politik gelten
  • in einer Zeit, in der Deutschland zum viertgrößten Waffenexporteur der Welt aufstieg und mit deutschen Waffen Kriege geführt und Flüchtlinge produziert werden
  • in einer Zeit, in der die USA den INF-Abrüstungsvertrag aufkündigen
  • in einer Zeit, in der das „Feindbild Russland“ gezeichnet wird und Bundeswehr- und andere NATO-Kampfeinheiten in die Nähe der russischen Grenze verlegt werden
  • in einer Zeit, in der die US-Administration unter Donald Trump einen Handelskrieg vor allem mit China führt und vieles dafür spricht, dass sich die USA als niedergehende Weltwirtschaftsmacht auf einen Krieg gegen China, die aufsteigende Weltwirtschaftsmacht, vorbereiten
  • in einer Zeit des politischen Rechtsrucks (AfD) mit dem Ja zum Krieg als „Mittel der Politik“
  • in einer Zeit, in der wöchentlich Zehntausende Schülerinnen und Schüler für „Fridays for Future“ auf die Straßen gehen

berichtet die neue Zeitung gegen den Krieg u.a. zu den folgenden Themen:

  • Der Nato-Krieg gegen Belgrad, der sich aktuell zum 20. Mal jährt: Was waren die Gründe? Welche Substanz hatten die Begründungen? Wie sieht es heute auf dem Gebiet von Ex-Jugoslawien aus?
  • Die spezifische Bedeutung des Kosovo-Kriegs für Deutschland („Nie wieder Krieg“) und die fatale Rolle, die dabei SPD und Grüne als Regierungsparteien und Kriegspartei spielten
  • 20 Jahre ZgK: diese Zeitung erschien zum ersten Mal eine Woche nach Beginn des Kosovokriegs.
  • Die Aufkündigung des INF-Vertrags durch die USA richtet sich letzten Endes gegen China
  • Der Zusammenhang von Umweltzerstörung, Klimaerwärmung und wachsenden Kriegsgefahren
  • Die Nato-Aufrüstung und der kommende Nato-Gipfel Ende 2019
  • Die EU-Aufrüstung mit dem Aufrüstungsautomatismus (PESCO), zu dem sich 23 EU-Mitgliedstaaten, darunter Deutschland, zusammengeschlossen haben.
  • Die Politik der Rohstoffsicherung und deren Verbindung zu Militarisierung und Kriegsgefahr
  • Die fortgesetzte Steigerung der weltweiten Rüstungsausgaben und der Rüstungsexporte
  • Das AfD-Programm in den Bereichen Bundeswehr, Rüstung und Krieg als legitimes Mittel der Politik
  • Vor 20 Jahren – mitten im Kosovo-Krieg – wurde die „Zeitung gegen den Krieg“ gegründet

Vertreten sind.: Reiner Braun / Daniela Dahn / Arielle Denis / Eugen Drewermann / Wolfgang Gehrcke / Heike Hänsel / Hannes Hofbauer / Ulla Jelpke / Kristine Karch / Marion Küpker / Ekkehard Lentz / Volker Lösch / Pascal Luig / Michael Müller / Willi van Ooyen / Christiane Reymann / Ulrich Sander / Sahra Wagenknecht / Peter Wahl / Ann Wright / Winfried Wolf / Schülerinnen von „Fridays for Future“

Zwölf Seiten im Zeitungsformat // Bezugspreise wie folgt (jeweils zuzüglich Porto & Verpackung): bei Bestellungen von 1 – 99 Ex.: 25 Cent je Ex. / bei Bestellungen ab 100 Ex: 15 Cent je Ex.

Bestellungen an: zeitung-gegen-den-krieg@gmx.de oder über Website www.zeitung-gegen-den-krieg.de

Vertrieb ab Donnerstag, dem 11. April 2019


Hinweis: Neue „Zeitung gegen den Krieg“ – mit 12 (anstatt 8) Seiten; zum gleichen Preis – Schwerpunkt: 20 Jahre Kosovo-Krieg

Die neue Zeitung gegen den Krieg, Nr. 44, erscheint, wie angekündigt, rechtzeitig für die Friedensaktivitäten und Ostermärsche 2019.

Wir haben uns entschlossen, diese Ausgabe mit zwölf anstelle von acht Seiten zu machen – und dabei die Preise so (und so niedrig) zu belassen wie im Fall der 8-seitigen ZgK.

Dafür gibt es zwei Gründe: Erstens die bisher sehr guten Bestelleingänge für diese neue Zeitung gegen den Krieg. Zweitens der heranrückende 20. Jahrestag des Beginns des Kosovo-Kriegs. Dieser war für unser Land – zumal angesichts der damaligen SPD-Grünen-Regierung! – ein Tabubruch ersten Ranges, was bis heute schwerwiegende Folgen hat. Die neue ZgK wird auf vier Seiten auf den Nato-Angriffskrieg gegen die damalige Bundesrepublik Jugoslawien zurückblicken, die Situation im heutigen Serbien beschreiben und Lehren aus dem Krieg ziehen.

Hinzu kommt: Die Zeitung gegen den Krieg wurde im Kosovo-Krieg gegründet und erschien zum ersten Mal sieben Tage nach Beginn des Nato-Bombardements.

Wenn ihr bereits bestellt habt – prima und danke! Wenn nicht, so prüft, ob ihr bestellen wollt.

In jedem Fall bitten wir darum, im jeweiligen Freundeskreis und im politischen Umfeld für die neue Ausgabe der Zeitung gegen den Krieg zu werben.

Solidarische und friedliche Grüße vom ZgK-Team

Winfried Wolf und Heino Berg